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Organisationsforschung und Schulentwicklungspraxis
haben gezeigt, dass Einmalaktionen im Praxisfeld (z. B. Vortrag,
Nachmittagswerkstatt, Gesprächskreis) nur sehr begrenzt wirken
- Eintagsfliegen, die kaum einer Systementwicklung
etwas bringt. Organisationen sind zu komplex, alss dass sie sich
in kurzer Zeit verändern.
Tragfähige, systemisch angelegte Veränderungen in einem
System sind in der Regel auf das Zusammenwirken wichtiger Handlungseinheiten
angewiesen. Wir wissen aus langjähriger Beratungspraxis und
aus internationalen Analysen, die wir selbst durchführen konnten,
dass komplexe Organisationen wie zum Beispiel Schulen ein systemisch
vorbereitetes, gut konzertiertes Zusammenspiel zentraler Handlungsfelder
und Systemeinheiten voraussetzen. Dazu zählen:
# Perspektivplan mit Stufenmodell für den gesamten
Prozess
# Curriculumbausteine für neue Zielfelder, Themen
und Settings
# Unterrichtsentwicklung durch strukturierte Zusammenarbeit,
Austausch, Feedback und Coaching
# Organisationsentwicklung durch professionelle Zusammenarbeit,
Analyse, Rückkopplung und Implementation
# Kompetenzerweiterung der Beteiligten einschliesslich
Personalentwicklung
# Qualitätsmanagement, Evaluation, Indikatorenanalyse
und Q-Sicherung
# Wissensmanagement und systematischer Erfahrungsaustausch
# Netzwerkentwicklung und Verbundpraxis
Das kann nicht alles auf einmal geleistet werden, aber es ist notwendig,
einen Perspektivplan mit einem Stufenmodell zu erstellen, der gewährleistet,
dass solche Handlungsfelder und die damit verbundenen Ressourcen
so integriert werden, dass das gesetzte Rahmenziel erreichbar ist.
Im Rahmen solcher Modelle entwickeln wir in Abstimmung mit den
jeweiligen Kooperationspartnern konkrete, zielgenaue Konzeptpläne
und Methoden, um einen Verbund und die Koordinierung der Teilsysteme
so zu gestalten, dass Motivation und Engagement der Beteiligten
nicht beeinträchtigt sind. Es geht dabei um den Sinn, den Vorteil
des Neuen und Klarheit der Ziele, die dem Neuen unterlegt sind.
Effektives, erfolgreiches Arbeiten muss unterstützt werden,
teils mit neuen AS-Methoden und Strategien.
Systemberatung und Begleitung von Verbundsystemen mehrerer Schulen
bis hin zu Netzwerken ist der Schwerpunkt in diesem AS-Arbeitsfeld.
Wir beraten und begleiten zum Beispiel Regionale Berufsbildungszentren,
einzelne Schulen und andere Organisationen, die eine Gesamtwirkung
einer veränderten Zielsetzung ins Auge fassen. n der Regel
bietet es sich an, dass Aufgabenteams gebildet werden,
die sich mit jeweils besonderen Themen oder SChwerpunkten befassen.
Kontakt: Prof.
Dr. Uwe Hameyer
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